Herzlich willkommen auf den Seiten des Arbeitskreises für Musikpädagogische Forschung!
Sie können sich hier einen ersten Überblick über unsere Arbeit verschaffen, in den Publikationen stöbern und sich über die jährlich stattfindenden wissenschaftlichen Tagungen informieren.
Jahrestagung 2012
Die Jahrestagung 2012 wird vom 12.-14.10.2012 in Paderborn stattfinden. Nähere Informationen folgen in Kürze.
Jahrestagung 2011 „Musikpädagogisches Handeln. Begriffe, Erscheinungsformen, politische Dimensionen“
Die Jahrestagung 2011 fand vom 7. bis zum 9. Oktober 2011 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart statt. Drei Tage lang wurde intensiv über musikpädagogische Forschungsergebnisse und Fragen reflektiert und diskutiert.
Pressemitteilung zur Jahrestagung 2011:
Jahrestagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung vom 7. – 9. Oktober 2011 zum Thema „Musikpädagogisches Handeln. Begriffe, Erscheinungsformen, politische Dimensionen“
Der Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung wurde 1971 in Berlin gegründet. Die Jahrestagung 2011, die Anfang Oktober in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart stattfand, begann deshalb mit einem kurzen Rückblick auf 40 Jahre Verbandsgeschichte. Die Vorsitzende des AMPF, PD Dr. Anne Niessen, erinnerte an die Intentionen, die mit der Vereinsgründung verbunden waren, und betonte deren Aktualität: Die Gründungsmitglieder wollten die Musikpädagogik auf ein solides wissenschaftliches Fundament stellen und den Musikpädagoginnen und Musikpädagogen die Gelegenheit geben, sich miteinander zu vernetzen. Diesen Intentionen fühlt sich der AMPF immer noch verpflichtet; angesichts des Rekordbesuchs von nahezu 130 Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmern in Stuttgart scheinen sie nach wie vor ein wichtiges Anliegen darzustellen.
Die Vorträge, die auf der Jahrestagung gehalten wurden, deckten ein weites Spektrum ab: Der Handlungsbegriff wurde theoretisch entfaltet, musikbezogenes Handeln wurde empirisch erforscht und vor historischem Hintergrund reflektiert. Darüber hinaus gab es eine Reihe von Vorträgen, die aktuelle Themen der Musikpädagogik entfalteten: In einem halbtägigen „Symposium“ wurde beispielsweise in Kooperation mit Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungswissenschaftlern der Tandemunterricht im Rahmen der Initiative „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) mit Hilfe verschiedener Forschungsmethoden beleuchtet; in einer internationalen Kooperation wurde die Rolle der westlichen Kunstmusik im indischen Musikschulwesen erschlossen; weitere Studien griffen Themen rund um den schulischen Musikunterricht wie auch um andere musikpädagogische Handlungsfelder auf. Im Rahmen von drei „Foren“ wurde methodologisch und theoretisch reflektiert bzw. Forschungsfragen zur Person der bzw. des Musiklehrerenden entfaltet.
Die Tagung zeichnete sich insgesamt durch ein hohes fachliches Niveau aus, das nicht nur den gehaltvollen Vorträgen geschuldet war, sondern auch den langen und angeregten Diskussionen im Anschluss daran. Intensiven Austausch ermöglichten auch die Foren, die den üblichen Vortragsmodus durchbrachen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern alternative Arbeitsformen ermöglichten. Die Tatsache, dass über hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Thema des musikpädagogischen Handelns drei Tage lang zusammenkamen, um über Forschung und Wissenschaft und deren Ergebnisse nachzudenken, zeigt, dass in diesem Anliegen heute, aber auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe des AMPF liegt: in der Fortsetzung einer Kultur des gründlichen wissenschaftlichen Nachdenkens und des intensiven musikpädagogischen Diskurses. (AN)

